Begriff der Iontophorese

Der Begriff „phorese“ ist griechischen Ursprungs und bedeutet „tragen“

Unter Iontophorese versteht man ein gezieltes Einbringen von Ionen (geladenen Teilchen) wie z.B. Atome und Moleküle durch die Haut mit Hilfe von galvanischem Strom.


Die Iontophorese wird überwiegend angewendet als:


Mit Hilfe der Leitungswasser-Iontophorese kann die übermäßige  Schweißbildung an Händen und Füßen sowie unter den Achseln erfolgreich mit Hilfe von schwachem Gleichstrom gemildert bzw. behoben werden.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Iontophorese besteht darin, dass Medikamente durch die Haut schmerzfrei zur Lokalbehandlung tief ins Körperinnere eingebracht werden können.

Dabei werden die Medikamente durch Ionenwanderungen über die Haut in die Blutbahn und das Gewebe eingeführt.

Die verwendeten flüssigen oder salbenförmigen Medikamente enthalten meistens schmerz- und / oder entzündungshemmende Substanzen.

Sie werden unter Elektroden gegeben und durch einen Gleichstrom positiv oder negativ aufgeladen.


Auf diese Weise können z.B. folgende Medikamente verabreicht werden:

Diese Anwendungsform ermöglicht ein großflächiges Einbringen von Medikamenten und Salben. Durch die hohe Medikamentenkonzentration kann eine gute Wirksamkeit erreicht werden. So können z.B. Rheumasalben besser einziehen.

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