Neurodermitis - Atomisches oder endogenes Hautekzem

Neurodermitis eine chronische, entzündliche, schubweise verlaufende Hauterkrankung.

Bis zu 10% der Kinder und jungen Erwachsenen sind von dieser Hauterkrankung betroffen. Der Krankheitsbeginn liegt bei 60% der Neurodermitiker vor dem ersten Lebensjahr.

Die Neurodermitis ist oftmals genetisch bedingt. Kinder von Eltern, die an Neurodermitis erkrankt sind, haben ein dreifach erhöhtes Risiko an Neurodermitis zu erkranken. Bei den Betroffenen reagiert der Körper mit einer überschießenden Abwehrreaktion gegen prinzipiell harmlose Stoffe (Allergene).

Bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kann die Neurodermitis an jeder Körperstelle auftreten und sich in extremen Fällen über die gesamte Körperoberfläche erstrecken.

In der Regel sind jedoch Ellenbeugen und Kniekehlen sowie Gesicht, Hals und Hand- und Fußpartien betroffen.


Folgende Faktoren können zum Ausbruch oder zur Verschlechterung der Erkrankung beitragen:

Neurodermitiker leiden unter einer besonders empfindlichen, trockenen Haut, die häufig rissig und schuppig ist. Hinzu kommen starker Juckreiz und Brennen sowie Schmerzempfindungen der Haut.

Im chronischen Stadium können Schwellungen und kleine Pickelchen auftreten, die sich beim Kratzen öffnen, entzünden, nässen und verkrusten.

     

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