Symptome und Diagnose

Symptome und Diagnose

Harndrang, Durst und Müdigkeit: Das sind typische Symptome des Typ-1-Diabetes, der sehr plötzlich auftritt. Diese Diabetesform verschlechtert sich in der Regel schnell und wird deshalb meist sofort entdeckt, oft aufgrund einer sog. diabetischen Ketoazidose, eine schwerwiegende Stoffwechselentgleisung durch Insulinmangel.

Anders sieht es beim Typ 2 aus: Er entwickelt sich meist langsam – oft über 5 bis 10 Jahre – und ist häufig ein Zufallsbefund.

Von den Symptomen trockene Haut, Abgeschlagenheit und schlechte Wundheilung, die schleichend auftreten und durch erhöhte Blutzuckerwerte verursacht sind, merken die meisten Patienten oft zunächst nichts. In dieser Zeit der Nichtbehandlung können aber schon ernsthafte Folgekomplikationen, wie an Blutgefäßen und Nerven, beginnen.

Für eine frühzeitige Diagnose des Typ-2-Diabetes ist es immer wichtig, dass der Patient regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnimmt. Einen Diabetes mellitus (Typ 1, Typ 2) diagnostiziert der Arzt u.a. anhand verschiedener Blutwerte (Nüchtern- und Gelegenheitszucker, oraler Glukosetoleranztest und Langzeitblutzucker HbA1c).