Optimale Vorbereitung auf die Dialyse

1. Informieren Sie sich!

Informieren Sie sich umfassend über Ihren Gesundheitszustand und lassen Sie sich von Ihrem Arzt und dem Pflegeteam alles über die Erkrankung erklären.

2. Sprechen Sie über Ihre Behandlung!

Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden über die Dialysebehandlung und welche Gefühle Sie bewegen. Wenn Sie sich frühzeitig und regelmäßig Unterstützung holen, werden Sie sich besser auf die Dialyse vorbereitet fühlen.

3. Treffen Sie eine fundierte Behandlungsentscheidung!

Sprechen Sie mit Ihrem Nierenfacharzt ausgiebig über alle Behandlungsoptionen, die in Ihrem Fall bestehen, um die für Sie passende auszuwählen. Suchen Sie sich einen Nephrologen in Ihrer Nähe.

4. Austausch mit anderen Dialysepatienten

Suchen Sie auch den Kontakt zu Menschen, die genau wissen und nachempfinden können was Sie gerade durchmachen. Der Austausch mit anderen Dialysepatienten kann Ihnen helfen, sich auf die Behandlungssituation besser vorzubereiten.

5. Von A nach B: das Zentrum in Ihrer Nähe

Informieren Sie sich, welche Dialysezentren und medizinischen Einrichtungen sich in Ihrer Nähe oder unweit Ihres Arbeitsplatzes befinden, damit Sie möglichst schnell und bequem dorthin gelangen können. Nutzen Sie dazu unseren Zentrumsfinder.

Wenden Sie sich an Ihr Dialyseteam, falls Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Fahrten zur Behandlung zu organisieren.

6. Dialysezugang: die Shunt-OP

Bevor Sie mit der Dialysebehandlung beginnen können, ist ein Gefäßzugang (AV-Fistel/Shunt) erforderlich, durch den das Blut zur Dialysemaschine und wieder zurück fließen kann. Sobald Sie sich für eine bestimmte Dialyseart entschieden haben, wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, wie Sie sich auf diesen kleinen operativen Eingriff vorbereiten können. Fragen Sie Ihren Arzt oder das Pflegeteam nach weiteren Informationen.

Bei der Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) wird vor Aufnahme der Therapie ein Katheter in die Bauchhöhle gelegt.

7. Bleiben Sie berufstätig!

Auch wenn Sie künftig auf die Dialyse angewiesen sind, sollten Sie Ihren Beruf weiterhin ausüben. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über Möglichkeiten, Ihre beruflichen Aufgaben und Ihre Behandlung miteinander zu vereinbaren.

8. Nierenfreundliche Ernährung

Bei der Zusammenstellung eines auf Sie zugeschnittenen Ernährungsplans können Ihnen kompetente Ernährungsberater helfen und Ihnen erklären, was Sie bei einer nierenfreundlichen Diät beachten müssen. Keine Sorge: Innerhalb kurzer Zeit werden Sie sich an die Ernährungsumstellung gewöhnt haben, denn eine nierenfreundliche Ernährung bedeutet nicht, dass Sie auf leckere Dinge verzichten müssen.

Überblick Dialysearten

Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Dialysearten und Informationen zur Nierentransplantation. Manche der genannten Leistungen sind leider nicht an allen Zentren verfügbar. Bitte erkundigen Sie sich über die entsprechenden Angebote bei Ihrem Zentrum vor Ort.